Häufig gestellte Fragen

Auf dieser Seite finden Sie Fragen, die viele Tierhalter beschäftigen. Sollten Sie weitere Antworten vermissen, stellen Sie mir Ihre Fragen bitte jederzeit gern.

Ein Tierheilpraktiker betrachtet Ihren tierischen Freund ganzheitlich, das heißt, er beurteilt sein Wohlbefinden und seinen Zustand „von Kopf bis Fuß“. Nicht nur sein körperlicher Zustand, sondern auch seine Gemütslage und seine Lebensumstände wie z.B. Fütterung sind dabei Bestandteil der Betrachtung.

Manche körperlichen Beschwerden drücken sind zwar in Symptomen aus, aber nicht zwingend sind mögliche Beschwerden auch an diesen Stellen oder Bereichen entstanden. Hier gilt es zu recherchieren und ganzheitlich zu erforschen, wo eigentlich genau „der Schuh drückt“.

Auch Gesunderhaltung und Prävention sind wichtiges Tätigkeitsprofil eines Tierheilpraktikers. Wie können Sie Ihr Tier im normalen Alterungsprozess unterstützen? Welche Möglichkeiten zur Steigerung des Wohlbefindens gibt es, z. B. bzgl. Transport oder der alljährlich wiederkehrenden besonderen Situation zu Sylvester?

Tierheilpraktiker*innen haben in aller Regel eine hoch qualifizierte Schule besucht und eine umfassende Ausbildung über die wesentlichen Grundlagen aus Anatomie, Physiologie und Krankheitslehre genossen.

Um fachlich optimal aufgestellt zu sein, habe ich mich bewusst entschieden, meine bereits erfolgte Ausbildung durch den Besuch der ATM, einer der renommiertesten und hochwertigsten Schulen auf dem Markt, zu optimieren. Diese umfassende Ausbildung habe ich im Frühjahr 2021 erfolgreich abgeschlossen. Unzählige Unterrichtsstunden durch erfahrene Tierärzt*innen und Tiertherapeut*innen mit zahlreichen Praktika bereiten auf höchstem Niveau auf das Berufsleben als Tierheilpraktiker*in vor.

Die Ausbildungsinstitute, wie auch die ATM, können dabei staatlich zugelassen sein, wodurch grundsätzlich ein hoher Qualitätsstandard für die Art der Ausbildung an dieser Schule gesichert ist. Der Umfang der Ausbildungen variiert im Markt sehr stark. Die ATM gehört zu den Ausbildungsinstituten mit den umfassendsten Lehrplänen.

Übrigens: Der Tätigkeit als Tierheilpraktiker*in ist durchaus ein Rahmen geboten. Denn abgesehen davon, dass die Verbände der Tierheilpraktiker ein gemeinsames Berufsbild des Tierheilpraktikers mit berufsethischen Vereinbarungen definiert haben, sind Tierheilpraktiker*innen an unterschiedlichste Gesetze gebunden wie z. B.:

  • TierSChG: Tierschutzgesetz
  • Gesetze und Richtlinien zu Seuchen / Tierseuchen
  • AMG: Arzneimittelgesetz
  • HWG: Heilmittelwerbegesetz
  • AMVV: Arzneimittelverschreibungs-Verordnung
  • Verordnung über apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel

Auf den ersten Blick können Sie einen seriösen, gut ausgebildeten Tierheilpraktiker daran erkennen, dass er oder sie eine Ausbildung an einer renommierten, hoch qualifizierten Schule abgeschlossen hat. Die Info darüber finden Sie entweder in Form eines entsprechenden Logos oder eines Ausbildungszeugnisses. Darüber hinaus sind diese Tierheilpraktiker meist Mitglied in einem Verband, der – wie der FNT – die Prüfung durch eine entsprechend hochwertig qualifizierte Schule voraussetzt, so für Qualitätsstandards sorgt und regelmäßige Fort- und Weiterbildung fordert.

Weiterhin kennt ein gut ausgebildeter Tierheilpraktiker seine Grenzen. Er wird Sie an einen Veterinärmediziner verweisen, sollte er der Meinung sein, es handele sich bei Ihrem Anliegen um einen Fall für einen Tierarzt. Für solche Fälle werden Tierheilpraktiker:innen explizit ausgebildet.

Ein guter Tierheilpraktiker arbeitet ganzheitlich und geht auf Sie ein, nimmt sich Zeit und wird – auch das gehört absolut mit dazu und erfordert auch Ihre Mitarbeit – viele Fragen stellen. Gern arbeitet er im Übrigen auch mit Ihrem Tierarzt/Ihrer Tierärztin zusammen.

Die Frage lautet meiner Meinung nach eher: Nicht oder, sondern: Was passt aktuell am besten zu den Bedürfnissen Ihres Tiers?

Im optimalen Fall ersetzen sich Tierarzt und Tierheilpraktiker nicht, sondern ergänzen sich zum Wohle des Tiers. Es ist immer die Einzelsituation zu betrachten. Und: Ein gut ausgebildeter Tierheilpraktiker kennt seine Grenzen. Er wird Sie immer an einen Veterinärmediziner verweisen, sollte er der Meinung sein, es handele sich bei Ihrem Anliegen um einen Fall für einen Tierarzt. Für solche Fälle werden Tierheilpraktiker:innen an seriösen Schulen explizit ausgebildet.

Während ein Tierheilpraktiker sich möglicherweise auf Pflanzenheilkunde oder Mykotherapie spezialisiert haben kann, oder weiß, wie Lichttherapie Genesungsprozesse beschleunigen kann, darf nur – und nur – ein Tierarzt z.B. operative Eingriffe vornehmen bzw. invasiv arbeiten. Keine Frage: Bestimmte Erkrankungen oder gesundheitliche Notsituationen haben nichts bei einem Tierheilpraktiker verloren, sondern gehören in die Hände eines Veterinärmediziners!

Andererseits gibt es jedoch auch Fälle, bei denen die Schulmedizin an ihre Grenzen gelangt, die alternativmedizinisch aber gut behandelt werden können. Dies zu ermitteln, ist die Kunst und bei einem seriösen und verantwortungsvollen Tierheilpraktiker eine Selbstverständlichkeit.

Auch die Strategie kann bei beiden unterschiedlich sein: Ein Tierheilpraktiker und ein Tierarzt gehen in der Regel auf unterschiedliche Arten an eine Erkrankung heran: Während ein Tierarzt tendenziell eher symptombezogen arbeitet, ist der Ansatz eines Tierheilpraktikers ganzheitlicher Natur.

Für den kostenpflichtigen Erst- oder auch Anamnesetermin genannt sollten Sie einen Zeitraum von ca. 1,5 Stunden einplanen. Ein Tierheilpraktiker nimmt sich viel Zeit für Sie und Ihr Tier: Anhand eines Fragebogens, den Sie mir im optimalen Fall schon im Voraus ausgefüllt zur Verfügung gestellt haben, ermitteln wir die genaue Ausgangssituation einschließlich möglicher Vorbehandlungen, Diagnosen, Laborberichte, der Lebensbedingungen und besprechen Ihre Ziele und Wünsche. Eine Untersuchung gehört selbstverständlich dazu. Wir überlegen gemeinsam, ob und in welchem Umfang eine alternativmedizinische Behandlung für Ihren Liebling sinnvoll ist.

Nach unserem Treffen in Ihren Räumlichkeiten werte ich Ihre Daten in Ruhe aus und Sie erhalten einen detaillierten Therapie-Plan, in dem Sie eine genaue Anleitung für die Therapie finden.

Nachdem Sie mit der Behandlung Ihres Tiers begonnen haben, vereinbaren wir zeitnah einen kostenpflichtigen Folgetermin. In diesem besprechen wir, wie es Ihnen ergangen ist, was sich geändert hat und was wir möglicherweise ändern oder optimieren können. Wir kontrollieren den Status und besprechen, ob wir evtl. noch weitere Maßnahmen ergänzen sollten. Dieser Termin kann je nach Einzelfall auch telefonisch oder per Videokonferenz stattfinden.

Bei einer Erstanamnese müssen Sie einen Zeitraum von ca. 1,5 Stunden einplanen. Da jeder Fall und jedes Tier sehr individuell sind, und auch im weiteren Verlauf sehr variieren kann, ist für mich die fairste Variante, unsere Termine nach Minuten abzurechnen.

Anhand des Fragenbogens, den Sie mir im optimalen Falle schon vor dem Ersttermin ausgefüllt zur Verfügung stellen, kann ich mich vorbereiten, so dass wir beste Voraussetzungen haben, die Erstanamnese zum Vorteil aller Parteien zu gestalten. Die Erstellung des Therapieplans wird separat berechnet. Die Erstellung dauert in etwa 2 Stunden.

Für eine Übersicht über die Preise klicken Sie bitte hier.

Gerade die Besuche zu Hause bieten zahlreiche Vorteile:

  • Stressfreiheit: Es muss kein Transport erfolgen – gerade für Katzen ein wichtiges Argument
  • Bequemlichkeit: Sie müssen Ihre Räumlichkeiten nicht verlassen
  • Keine Wartezeiten: lange Wartezeiten entfallen
  • Heimvorteil: Beobachtung Ihres Tieres im heimischen Umfeld

Als Mitglied des FNT, der die Prüfung einer entsprechend hochwertig qualifizierten Schule voraussetzt, bin ich u. a. zu regelmäßigen Fortbildungen „verpflichtet“. Allein diese Tatsache stellt einen gewissen Qualitätsstandard dar und bedeutet hohe Ansprüche an Weiterbildung, Aktualität und Modernität im Vergleich zu Tierheilpraktikern, die sich solchen Verpflichtungen möglicherweise nicht unterziehen. Verantwortungsbewusstsein gehört für mich persönlich im Übrigen selbstverständlich zu jedem Beruf dazu.

Wenn Sie sicher sind, dass die Infos, die Sie „im Netz“ oder Foren erhalten, seriös, verbindlich und vor allem korrekt sind, können Sie sich dieser Quellen natürlich bedienen. Grundsätzlich ist das natürlich möglich.

Tierheilpraktiker*innen jedoch sind ausgebildet, verfügen über Erfahrungen und gehen individuell und mit medizinischem Hintergrundwissen auf Sie ein. Kennen Sie den genauen Hintergrund, auf dem die Empfehlungen von „Dr. google“ oder den Personen in den Foren basieren? Wer beantwortet Ihnen Ihre Fragen, falls Ihr Tier nicht so auf die Tipps reagieren sollte, wie Ihr Kontakt beschrieben hat? Ist es nicht sinnvoll, jemanden zu fragen, der fundierte Kenntnisse auch über einzelne Tierarten hat, über ein gutes Netzwerk verfügt und Ihnen auch im weiteren mit Rat und Tat zur Seite steht?